Microsoft Windows XP-Ärger mit VirtualBox

Donnerstag, 12. November 2009 um 5:50 Uhr

Sun bietet mit VirtualBox eine kostenlose Alternative zu den Virtualisierungsanwendungen Parallels Desktop und VMware Fusion an – entsprechend habe ich einen Blick auf die aktuelle VirtualBox-Version 3.0.10 geworfen, wobei ich versuchte, eine virtuelle Maschine von VMware Fusion mit Microsoft Windows XP zu übernehmen …

… leider scheiterte dieses Unterfangen – VirtualBox konnte die virtuelle Festplatte der virtuellen Maschine (.vmdk-Datei) zwar problemlos übernehmen, doch liess sich Microsoft Windows XP aufgrund der veränderten Hardware nicht starten. In der Folge führte ich ab dem Disk Image der Microsoft Windows XP-CD-ROM eine Systemreparatur durch, womit sich Microsoft Windows XP mit VirtualBox starten liess. Die Freude währt allerdings nur kurz, denn Microsoft Windows XP liess sich nicht aktivieren – jeweils bei der Benutzeranmeldung wurde ich auf die notwendige Aktivierung hingewiesen, doch blieb diese ohne weitere Fehlermeldung hängen.

Um VirtualBox doch noch ausprobieren zu können, entschied ich mich für eine vollständige Neuinstallation von Microsoft Windows XP. Diese Installation funktionierte problemlos; ärgerlich war lediglich, dass VirtualBox trotz Vorauswahl von Microsoft Windows XP keine sinnvolle Konfiguration der virtuellen Maschine vornahm, so dass ich diese manuell durchführen musste (Arbeitsspeicher, Prozessor-Funktionen, …). Nach der Installation brachte ich Microsoft Windows XP per «Microsoft Update» mit unzähligen Aktualisierungen auf den neusten Stand und installierte die drei Browser Apple Safari, Google Chrome und Mozilla Firefox. Damit begannen erneut Probleme, denn beim zweiten Start von Apple Safari stürzte das virtualisierte Microsoft Windows XP ab und liess sich nicht mehr zum Starten bewegen, der Bildschirm blieb jeweils schwarz … :(

VirtualBox werde ich wieder ausprobieren, wenn bei dessen Entwicklung die nächsten grossen Schritt erfolgt sind. Im Bezug auf das Funktionieren gehe ich davon aus, dass VirtualBox im Allgemeinen zur Virtualisierung von Microsoft Windows und anderen Betriebssystemen taugt – vermutlich hatte ich schlicht Pech … im Bezug auf die Mac-Version verbessert werden muss in jedem Fall aber das Aussehen von VirtualBox – wie die meisten Anwendungen, die nicht nur für den Mac, sondern auch für andere Systeme verfügbar sind, sind Aussehen und Bedienung nicht «Mac-like». Wer sich daran nicht stört und kein Geld für kommerzielle Virtualisierungssoftware ausgeben möchte, ist mit VirtualBox vermutlich glücklich – VirtualBox kann in vielen Belangen mit der kommerziellen Konkurrenz zwar nicht mithalten, dürfte aber als kostenlose Anwendung für die meisten Anwender gut genug sein.

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9 Kommentare zu «Microsoft Windows XP-Ärger mit VirtualBox»

  1. Jan sagt:

    Virtualbox ist doch auch eher ein entwickertool und weniger für den endverbraucher bzw für den produktiven einsatz geeignet. Da ist man mit vmware bzw parallels besser aufgehoben dachte ich….

  2. Fleox sagt:

    Wollte auch mal VirtualBox testen. Als ich bemerkt habe, dass VB meine BootCamp Partition nicht verwenden kann habe ich sofort gestoppt. Schade.

    Was benutzt MacMacken eigentlich? Parallels oder VMWare Fusion? Kenne bis jetzt nur Fusion.

  3. AlecoXD sagt:

    Virtualbox hat bei mir sehr gut funktioniert, gestört hat nur, dass man das Mikrofon und die Kamera nicht unter windows benutzen konnte. Windows Live Messenger war also nutzlos…

    naja und 3d anwendungen konnten auch nicht benutzt werden.

  4. Thomas sagt:

    Ich habe mich von Parallels bis Version 4 immer wieder zum (kostenpflichtigen) Update überreden lassen…
    …allerdings bin ich seitdem auf Virtual Box umgestiegen, weil ich nicht mehr einsehe, für eher begrenzte Veränderungen jedesmal 40 Dollar zu bezahlen.
    VB hat zwar nicht alle fancy-schmancy Features von VM oder Parallels, aber für meine Ansprüche (Eine Win-Installation und ab und zu neue Linux-Distros asuprobieren) reicht es.

    Für einzelne Win-Programme (StarMoney,…) nehme ich den Mac-Wine-Port –> hiess früher Darwine und jetzt WinBottler.

  5. johannes.mac sagt:

    Kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Ich habe seit Anbeginn meiner Mac Zeit (Morgen ists ein Jahr :-) ) VirtualBox verwendet und bin zufrieden mit der Software. Bietet alle Funktionen die ich brauche.

    An der Oberfläche muss sich allerdings wirklich noch etwas tun.

  6. MacMacken sagt:

    @johannes.mac, Thomas: Vielen Dank für Eure Rückmeldungen!

  7. no0815girl sagt:

    Ich habe VirtualBox ebenfalls installiert und hatte keine Probleme damit. Vista und Windows7 liefen darauf. Allerdings benutze ich es sehr selten, da ich eigentlich alles auch auf Mac machen kann.

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