Softwareaktualisierung nur noch als Administrator?

Mittwoch, 2. September 2009 um 4:45 Uhr

Die Softwareaktualisierung von Mac OS X 10.5 «Leopard» hatte zahlreiche Macken für Benutzer, die aus Sicherheitsgründen nicht als Benutzer mit Administrationsrechten arbeiteten – sie mussten unter anderem die Softwareaktualisierung manuell durchführen und konnten sich die bereits installierten Aktualisierungen nicht anzeigen lassen. Im neuen Mac OS X 10.6 «Snow Leopard» nun setzt bereits das Aufrufen der Softwareaktualisierung Administrationsrechte voraus …

… jedenfalls auf den ersten Blick, denn wenn man die Anmeldung als Benutzer mit Administrationsrechten drei Mal verweigert, wird die Suche weitergeführt …

… und wie zu erwarten als Ergebnis gemeldet, es seien keine neuen Aktualisierungen verfügbar …

… inwiefern die oben erwähnten «Leopard»-Macken in «Snow Leopard» weiterhin bestehen, wird sich zeigen – absurd jedenfalls, dass man bereits die Suche nach neuen Aktualisierungen nicht als Benutzer durchführen können soll, denn wieso möchte die Softwareaktualisierungen Änderungen am System vornehmen, wenn noch gar nicht klar ist, ob Aktualisierungen verfügbar sind? :?:

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8 Kommentare zu «Softwareaktualisierung nur noch als Administrator?»

  1. …dafür kommt sicher noch ein Softwareupdate… :-)

    Sorry, ich konnte es mir nicht verkneifen… :-) ))

    Ubuntu fragt beim Aktualisieren übrigens auch nach erweiterten Rechten, schon bevor etwas heruntergeladen und installiert wird. Auf die Liste der installierten Pakete hat der normale Benutzer nicht vollen Zugriff. Könnte bei OSX ähnlich sein.

    • MacMacken sagt:

      Ubuntu fragt beim Aktualisieren übrigens auch nach erweiterten Rechten, schon bevor etwas heruntergeladen und installiert wird. Auf die Liste der installierten Pakete hat der normale Benutzer nicht vollen Zugriff. Könnte bei OSX ähnlich sein.

      Gibt’s bei Ubuntu Linux dafür einen Grund?

  2. Martin Thomas sagt:

    Das ‘weltweit fortschrittlichste Betriebsystem’ wurde halt noch ‘feingetunt’… meint der Hersteller. Diese Dialogbox hat mich gestern jedenfalls fast den letzten Nerv gekostet :-S

  3. MacManiac sagt:

    Na ,ja, ich finde das durchaus logisch; wenn sowieso zur Aktualisierung der Software an sich Admin-Rechte benötigt werden, ist es logischer gleich vorher diese abzufragen, als erst hinterher. Wenn ich da ganz unbedarft als ONU rangehe, lebe ich DAMIT leichter als mich auf ein Update zu freuen, es vor mir zu sehen, und dann mangels Rechte erst nicht installieren zu können.

    Daß das für User die mit einem Nicht-Adminaccount das Tagesgeschäft aus sicherheitsgründen bestreiten etwas nervend sein kann, mag sein, aber wo ist der große unterschied?! In den Nachrichten hört man so oder so immer über Updates, großes suchen ist da nicht wirklich von Nöten; denn der, der soweit mit dem Mac vertraut ist, sich einen Sicherheitsaccount, sprich, nicht Adminaccount anlegt, der liest wohl ab und an auch Macnews.

  4. Martin Thomas sagt:

    @MacManiac

    Die systemeigene Software-Update Funktion von MacOS war schon seit geraumer Zeit zum schreien… auf dass es mit 10.6 nur noch unwesentlich schlimmer wurde könnte ich mich einigen :-P

    Das Prüfen sowie auch der Download von Updates ohne Admin-Rechteabfrage ist absolut trivial zu implementieren. Einzig das ‘OK’ zur Installation in einem konkreten Falle (resp. wünscheswerter eine allg. Installations-Policy für signierte Patches) muss von einem User mit Administrativrechten ausgehen.

    Nach meinem pers. Gusto (u.a. da ich viele Rechner betreuen muss) hätte ich gerne eine simple Möglichkeit als Admin ein System so zu konfigurieren, dass es im Hintergrund automatisch nach Updates sucht, diese herunterlädt und, sollten es sich dabei um vom Systemhersteller signierten Code handeln, den Patch automatisch installiert, selbst wenn derzeitig ein low-privileged User an der entsprechenden Maschine gerade arbeitet. Sollten für das auszuführende Update offene Apps geschlossen oder gar das ganze System neu gestartet werden müssen, könnte dies dem besagten Standard-User durch eine Dialogbox mitgeteilt werden, in welcher er die Wahl hat ob er den Rechner sofort neu starten oder ggf. in 15/60/120 Minuten erneut daran erinnert werden will.

    Fazit: Ich bleibe dabei dass MacOS, was das ‘Distributen’ von Patches angeht, derzeitig ein grottig-miesen Job erledigt.

    Grüsse,
    Martin Thomas

    • eragon sagt:

      Da muss ich dir voll recht geben da ist man bei Windows besser aufgehoben. Windows lädt sich die wichtigen Updates selber runter und installiert sie dann auch selber.

  5. Sebbl sagt:

    Lustig, ich werde nie danach gefragt. Aber ok. ;-)

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