iPod-/iPhone-Kopfhörer: Vorsicht Stromschlag!
Mittwoch, 3. Juni 2009 um 7:10 UhrBenutzer von iPod- oder iPhone-Kopfhörern leben gefährlich – jedenfalls warnt Apple vor Stromschlägen, die beim Tragen von solchen Kopfhörern auftreten können …

It’s possible to receive a small and quick electrical (static) shock from your earbuds while listening to iPod or iPhone.
… immerhin empfiehlt Apple verschiedene Massnahmen um solchen Stromschlägen vorzubeugen, insbesondere das Erhöhen der Luftfeuchtigkeit, das verwenden von antistatischen Sprays, das Verwenden von antistatischer Handcreme und das Tragen von Kleidern aus nicht synthetischen Materialien.
Ich habe zum Glück noch nie einen Stromschlag von Kopfhörern erhalten, anders als von meinem MacBook, das regelmässig «zwickt»!
Apple muss das draufschreiben.
In den USA gab es ja schon Fälle, in denen Menschen sich an einem heissen KAffe verbrüht haben und dann die verkaufende Firma verklagt haben, weil die nicht vor dem Heiss im Kaffee gewarnt hat…
Oder noch besser:
“Dieser Fön kann darf nicht in der BAdewanne benutzt werden.”
“In dieser Mikrowelle dürfen keine gewaschenen Katzen oder Hunde getrocknet werden.”
Soll alles schon vorgekommen sein.
Mit gutem Grund! Weisst Du, wie heiss Kaffee in den USA üblicherweise serviert wird, und zwar in wenig stabilen Plastik- oder Kartonbechern? Entstehen in der Folge Gesundheitsschäden, können sich viele Amerikaner nicht auf einen grosszügigen Wohlfahrtsstaat verlassen, der dafür aufkommt, und müssen in der Folge versuchen, auf einem anderen Weg ihre Kosten zu decken …
Viele Fälle in diesem Zusammenhang findet man über die «Stella Awards», siehe dazu den entsprechenden Wikipedia-Artikel:
http://en.wikipedia.org/wiki/Stella_Award
Ja, ich kenn den Kaffee in den Staaten, auch dünne Plörre genannt.
Aber gerade wenn das Zeug üblicherweise sehr heiss serviert wird, dann sollte man doch schon aus Erfahrung heraus vorsichtig sein. Ich beschwere mich ja auch nicht über ein zu kaltes Eis, oder?!
Zwei Kopfhörer im Ohr sind fast schon wie zwei Klingeldrähte mit Plastikhülle, da warnt Apple schon ganz richtig. Im sommer geht man ja gerne mal an den Strand und wird vielleicht auch mit Wasser voll gespritzt. Schon mal einen Weidenzaun angefasst? Zwiebelt ganz schön…
Stimmt natürlich … aber eben, wenn ein Unfall geschieht und die entsprechenden Schäden nicht wie bei uns üblich durch obligatorische Sozialversicherungen gedeckt werden, muss man versuchen, anderswie zu Geld zu kommen – entsprechend dann die ganzen Klagen in den USA.