MacBook-Schwachstellen à la c’t

Montag, 5. Januar 2009 um 6:10 Uhr

In ihrer aktuellen Ausgabe nimmt die Zeitschrift c’t «leistungsstarke und ergonomische Notebooks der 13-Zoll-Klasse» unter die Lupe, darunter auch das neue MacBook von Apple. Im Bezug auf das MacBook hat die c’t folgende Schwachstellen identifiziert …

  • Spiegelbildschirm mit sichtbaren Helligkeitsschwankungen und ohne herausragend kräftige Farben oder breiten Blickwinkelbereich – zum Spiegelbildschirm schreibt die c’t insbesondere: «[…] Die übrigen vier [Bildschirme] spiegeln, was das Einsatzgebiet der Geräte auf düstere Plätze einschränkt oder auf solche, wo der Anwender Kontrolle über das Umgebungslicht hat. Die Displays erreichen zwar alle sehr hohe Helligkeiten, aber damit überstrahlen sie die Reflexionen nur, wenn sie etwas Helles anzeigen. Auf dunklen Stellen – Spiele, Fotos, Filme – entstehen weiterhin Spiegelbilder. […]»
  • Mini-DisplayPort-Anschluss mit bislang lediglich einem verfügbaren externen Bildschirm (24″-Spiegelbildschirm von Apple) – externe DVI- und VGA-Bildschirme lassen sich über (zusätzlich zu erwerbende) Adapter anschliessen, der DVI-Dual-Link-Adapter für 30″-Bildschirme funktioniert am MacBook nicht.
  • Lauter Lüfter mit «unzeitgemässen 2 Sone» unter Vollast – das lauteste Notebook im Vergleich!
  • Tastatur mit sehr empfindlicher Oberfläche, die nach kurzer Zeit schmierig aussieht;
  • Schnittstellen auf der linken Notebook-Seite zu dicht beieinander, so dass sich die beiden vorhandenen USB-Schnittstellen teilweise nur mit einem zusätzlichen USB-Kabel nutzen lassen;
  • Lautsprecher in Ordnung, aber nicht in Stereo, sondern lediglich in Mono;
  • Beschränkung auf Prozessoren mit maximal 2,4 GHZ und lediglich 3 MB L2-Cache;
  • Schnelle Festplatten nur optional erhältlich und nicht standardmässig eingebaut;
  • Solid State Disks (SSD), die optional erhältlich sind, arbeiten langsamer als verwendete Festplatten – High Performance-SSD sind bei Apple nicht verfügbar;
  • Ungeeignet für die Verwendung mit Microsoft Windows aufgrund von schlechten Treibern.

… selbstverständlich stellte die c’t auch Positives beim MacBook fest, einige Beispiele: Grafikleistung (zumindest im Vergleich zur Chipsatzgrafik von Intel bei anderen Herstellern, im Grossen und Ganzen bietet auch die Chipsatzgrafik im MacBook lediglich «3D-Einstiegsklasse»), Gehäuse («Es hinterlässt einen äusserst stabilen Eindruck und ist verwindungssteif.»), WLAN-Modul von Broadcom mit drei Antennen und die Laufzeit von über fünf Stunden.

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26 Kommentare zu «MacBook-Schwachstellen à la c’t»

  1. Ralf sagt:

    Jaja, die c’t und ihre Apple-Hardwaretests. Zwei Punkte greife ich mal heraus, weil ich die von meinem MB schwarz auch immer wieder höre. Erstens ist das sog. “Spiegeldisplay” so ziemlich das Beste, was ich an Anzeige je auf einem Notebook hatte. Ich kann mich nicht beklagen (und arbeite selbst nicht selten unter widrigsten Bedingungen, was die Beleuchtung angeht).

    Zweitens: “Schmieriges” Aussehen schreibt man meinem Gerät auch zu. Durch Tastaturprobleme wurde das Topcase in meinem MB schwarz zweimal getauscht (ich habe also den mehrfachen Vergleich) und ich kann an den Gebrauchsspuren nichts Schlimmes finden. Es ist keineswegs so, dass das Gerät unansehnlich aussieht, es sieht lediglich gebraucht aus. Und das darf ein Rechner, der jeden Tag in Betrieb ist.

  2. Basti sagt:

    Ich muss sagen: Der c’t Test spiegelt exakt meine Meinung wieder. Besser hätten sie ja fast nicht mehr testen können. Okay, der Punkt mit Windows interessiert mich nun wirklich nicht, aber der Rest darüber hat mich vom Kauf abgehalten. Und der wichtigste Punkt: das Spiegeldisplay wird auch als erstes genannt. Und ich habe den Vergleich in der Uni: das verspiegelte Display ist bei greller Beleuchtung im Hörsaal einfach nicht vernünftig zu benutzen. Und ganz schlimm wird es, wenn man die Helligkeit aus Stromspargründen runter fährt.

  3. Michi sagt:

    Ralf ist amüsant, typischer Fanboy, einen himmeltraurigen Bildschirm über den grünen Klee loben und die neue Tastatur, die gebraucht aussieht, schönreden. Apple als Religion, päpstlicher als der Pabst!

  4. Ralf sagt:

    Von wegen Fanboy: Lies mal bitte meinen Beitrag zum Thema Things….

  5. MacMacken sagt:

    @Basti: Ich schätze die Hardware-Besprechungen in der c’t auch. Nützlich ist insbesondere, dass man Vor- und Nachteile abwägen kann – es gibt keine unsinnigen Ranglisten, sondern jedes Gerät wird umfassend dargestellt, so dass ein eigener Vergleich möglich ist. Leider endet ein solcher Vergleich für Mac-Benutzer jeweils damit, dass man auch auf noch so verlockende Alternativen nicht umsteigen kann, weil die Hürden dafür zu hoch sind.

    Und ich habe den Vergleich in der Uni: das verspiegelte Display ist bei greller Beleuchtung im Hörsaal einfach nicht vernünftig zu benutzen.

    Für den mobilen Einsatz ist ein Gerät mit Spiegelbildschirm denkbar ungeeignet. Ich verstehe entsprechend nicht, wieso sich solche Geräte in Hörsäle verwirren … cool sind MacBooks inzwischen ja wohl nicht mehr, im Gegenteil, überall an Universitäten und Hochschulen sind man die immer gleichen MacBooks.

  6. MacMacken sagt:

    @Michi: Ich verstehe auch nicht, wieso es Benutzer gibt, die Spiegelbildschirme loben, aber jedem das Seine – wie schon anderswo geschrieben: Wer einen ergonomisch ungünstigen Bildschirm verwenden möchte, soll nicht daran gehindert werden. Für alle anderen sollte es aber weiterhin ergonomische Bildschirme zu kaufen geben.

  7. Basti sagt:

    @MacMacken: Und genau deshalb halte ich einen MacEee momentan für den sinnvollsten Uni-/Unterwegsrechner. Bin aber gespannt, was da auf der MacWorld neues auf uns zukommt.

  8. MacMacken sagt:

    @Basti: MacEee? Noch nie gehört, klingt aber interessant … ist http://www.maceee.com/ die passende Website dazu?

    Spiegelbildschirme nerven mich übrigens auch bei kleinen Geräten. Gestern nutzte ich beispielsweise mein Smartphone für die GPS-Navigation auf einer Winterwanderung, was grundsätzlich sehr gut funktionierte, bloss war der Bildschirm mit seinen Spiegelungen in der Wintersonne kaum zu gebrauchen … :(

  9. wazi sagt:

    Muss bei diesem Test leider bei allen Punkten zustimmen.
    Das MacBook ist einfach nur ein Klumpat :D

    Wobei dieser Windows-Punkt ist schon eine Frechheit. Was hat das in einem Testbericht zu tun, wenn es sich um einen Mac handelt?!

    Außerdem läuft Windows sehr wohl mit allen notwendigen Treibern.

  10. MacMacken sagt:

    Wobei dieser Windows-Punkt ist schon eine Frechheit. Was hat das in einem Testbericht zu tun, wenn es sich um einen Mac handelt?!

    Apple wirbt aktiv damit, dass Microsoft Windows auf Macs läuft:

    http://www.apple.com/chde/maco.....tcamp.html

    Außerdem läuft Windows sehr wohl mit allen notwendigen Treibern.

    Microsoft Windows läuft, ja, aber mit vielen Nachteilen, beispielsweise gibt es Probleme mit dem Touchpad und das MacBook hat eine deutlich reduzierte Laufzeit – eben weil die verfügbaren Treiber von schlechter Qualität sind.

  11. wazi sagt:

    Oh, ach so. Naja, ich hab mir einen Mac genommen, damit ich Windows nicht mehr sehen muss :-)

    Hab nur einmal kurz Windows XP installiert auf meinem iMac und da lief eigentlich alles problemlos.

  12. Basti sagt:

    @MacMacken: Ja, die Seite ist ein Anfang. Eventuell hast du ja schon die #11 vom “Digitalen Grundrauschen” mit Thema Hackintosh gehört. Da reden wir auch von meinem MacEee. Ein anderer guter Link wäre http://ipis-osx.wikidot.com/ bzw. mein Blog http://www.bigger.cc

  13. MacMacken sagt:

    @Basti: Vielen Dank!

    «Digitales Grundrauschen» kenne ich, aber reingehört habe ich schon einige Episoden lang nicht mehr – mir fehlt die Zeit für noch einen «geschwätzigen» Mac-Podcasts, auch wenn ich am «Digitalen Grundrauschen» gerade den Dialog jenseits von Standarddeutsch schätze.

  14. MacMacken sagt:

    @Basti: Ausgerechnet die erwähnte Podcast-Episode ist leider nicht verfügbar:

  15. snod sagt:

    also wenn du schon den testbericht kritisierst, dann zitier wenigstens richtig. zum thema lautsprecher nur mono steht dort dass die bässe nur mono sind.

  16. MacMacken sagt:

    lso wenn du schon den testbericht kritisierst, dann zitier wenigstens richtig.

    Ich kritisiere den Bericht nicht, ich zitiere ihn.

    zum thema lautsprecher nur mono steht dort dass die bässe nur mono sind.

    Die c’t schreibt: «Recht gut mit ein wenig Bassanteil klingt der Lautsprecher, aber er tönt nur Mono.»

    Ich verstehe diesen Satz so, dass der Lautsprecher («er») nur in Mono tönt.

  17. Basti sagt:

    Okay, dann enthält der Bericht aber tatsächlich einen Fehler. Laut “Tech Specs” bei Apple USA: “Built-in stereo speakers”

  18. MacMacken sagt:

    Okay, dann enthält der Bericht aber tatsächlich einen Fehler. Laut “Tech Specs” bei Apple USA: “Built-in stereo speakers”

    Ich habe den Blogeintrag entsprechend angepasst.

  19. Basti sagt:

    Ja, da gabs wohl einen technischen Defekt. Ist seit eben aber wieder online!

  20. MacMacken sagt:

    Ja, da gabs wohl einen technischen Defekt. Ist seit eben aber wieder online!

    Download läuft! :D

  21. MacMacken sagt:

    @Basti: Ich höre gerade in die Hackintosh-Folge rein … inhaltlich kann ich noch nichts sagen, die Tonqualität ist aber leider immer noch an der unteren Grenze, vor allem Nadine klingt sehr unangenehm. Dito der Jingle am Anfang, der beinahe Ohrenschmerzen verursacht. Ist das Absicht? ;)

  22. Basti sagt:

    Ja,hmm… sehr mysteriös. Ich kann technisch nicht nachvollziehen, warum in der endgültigen Fassung vor allem am Anfang so viele Ruckler drin sind… Über Skype klang Nadine auch super. Aber wie Oli schon meinte: Die Audio-Qualität gehört wohl mittlerweile zum Markenzeichen ;)
    Okay und der Jingle ist Geschmackssache. Mir würde was Mainstream-taugliches (ala Tagesschau) auch besser gefallen, aber Zettt kommt ja aus der E-Ecke.

  23. Anja sagt:

    Kann ich bitte den Podcast ohne Nadine haben? Die Frau klingt grässlich! Bitte nehmt doch einzeln vor Ort auf anstatt Teilnehmer zuzuschalten.

  24. Basti sagt:

    Der Podcast wird einzeln lokal (Apple Lossless) aufgenommen und erst später zusammen geschnitten…

  25. MacMacken sagt:

    Kann ich bitte den Podcast ohne Nadine haben? Die Frau klingt grässlich! Bitte nehmt doch einzeln vor Ort auf anstatt Teilnehmer zuzuschalten.

    Ich bin mit der Tonqualität von Nadine auch nicht glücklich, aber deswegen gleich auf sie verzichten? :roll:

  26. Greg sagt:

    Ok, ok, es geht hier ja um Hardware. Und ihr könnt mich für apple-religös halten aber für mich zählt das Gesamtkunstwerk. Dieses MacBook ist einfach schön anzusehen, es fässt sich sogar gut an, es ist leicht. Das kann man von den allermeisten PCs nicht behaupten, die sind Klappergestelle, haben viele unnütze Supermultifunktionstasten… aber pfff… wozu?
    Das was den Mac außerdem noch sexy macht, ist die Software, die meiner Meinung nach perfekt auf die einzelnen System zugeschnitten ist – alles läuft schnell, stabil und eben auch noch schön! Das Argument, dass ein MacBook nicht für Windows geeignet ist… na ja… ich bitte Euch – das soll es ja auch gar nicht!
    Einiges sehe ich allerdings auch ein… die Sache mit dem Anschließen eines Monitors und dem damit verbundenen Kaufen müssen des Adapters, ist schon sehr blöd gelöst – eher ungelöst ;) Aber sonst… ich habe Spaß mit dem kleinen MacBook!

    Viele Grüße

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