«App Store» – Ausprobieren nur gegen Bezahlung
Montag, 5. Januar 2009 um 12:15 UhrAnwendungen für das iPhone und den iPod Touch sind via «App Store» per iTunes oder direkt auf den iTouch-Geräten erhältlich. Im Bezug auf den «App Store» gibt es viele Macken – dazu später vielleicht mehr –, doch besonders negativ ins Gewicht fällt die fehlende Möglichkeit zum kostenlosen Ausprobieren von Programmen …

… wer ein Programm aus dem «App Store» selbst ausprobieren möchte, muss es kaufen und behalten – entspricht ein Programm nicht den eigenen Vorstellungen oder wurde man durch die Programmbeschreibung in die Irre geführt, besteht keine Rückgabemöglichkeit und auch ein Weiterverkauf des Programms an einen anderen iTouch-Benutzer ist nicht möglich. Beides wäre mit Digital Rights Management (DRM) umsetzbar, ebenso Zeitfenster zum Ausprobieren von Software.
Für mich als iTouch-Benutzer lautet das Fazit in der Folge, dass ich beim Kauf von iTouch-Programmen äusserst zurückhaltend bin. Programme, die ich nicht als «Lite»-Versionen einige Tage ausprobieren kann, kaufe ich nicht, auch nach einer schlechten Erfahrung mit einem Spiel, das meine Erwartungen nicht erfüllen konnte.
Das ist wirklich die fetteste Macke des App Stores! Darüber hab ich mich auch schon oft aufgeregt und wollte auch schon einen Bericht verfassen. Jetzt bist Du mir zuvor gekommen… =)
Man muss wirklich immer ein riesen Vertrauen zu den paar Screenshots und den, zum Teil, kümmerlichen Beschreibungen haben! Die Lösung mit den Lite-Versionen find ich doof, das führt nur zu Redundanzen. Beispielsweise hat Remember the Milk das App so konzipiert, dass es nur fünf Tage funktioniert. Aber das läuft dann eher über den Applikationsserver auf welchen das App zugreift.
Vielleicht gibt es ja morgen zur MacWorld eine Verbesserung? Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur wir uns darüber aufregen…
… kein Grund, nicht auch noch darüber zu bloggen – es lesen ja nicht alle alles in allen Blogs, und falls doch, überspringt man halt einen Blogeintrag.
… stimmt, unter anderem können ja die Vollversionen nicht auf die Daten der «Lite»-Versionen zugreifen.
Inwiefern läuft «Remember The Milk» nur fünf Tage? Fünf Tage ohne Registrierung?
… darin liegt bei Apple-Produkten jeweils die einzige Hoffnung – andererseits gibt es viele Macken, für die das gleiche gilt, bislang ohne Änderung.
Sehr richtig! Hoffentlich liest Apple diesen Blog hier
Ich bin auch sehr zurückhaltend mit App-Käufen. Aber zum Glück gibt es ja nach einigen Tagen immer einige Tests zu lesen und Videos gibt es auch sehr häufig.
Oder man nutzt zum Testen einfach eine kostenlose Version aus bekannten Quellen. Bei Gefallen legt man sich anschließend die updatefähige Version aus dem Appstore zu und unterstützt den Entwickler mit dem ihm zustehenden Obulus. Macht man das mit “normaler” OS X Software (ohne Testversion) nicht genauso? Aber du hast natürlich recht: Apple sollte diese Funktion hackfrei anbieten.
@ Basti: Und welche bekannten Quellen wären das, ohne dass man einen Jailbreak bei seinem Gerät machen muss?
Ohoh, diese Diskussion hatte ich erst kürzlich mit Oli von aptgetupdate… Natürlich muss das iPhone gejailbreaked sein, damit die Downloads funktionieren. Aber hat man das nicht sowieso? Bzw. wieso nicht?
Nein – allein schon aus Sicherheitsgründen.
gut, dann fällt diese Methode für mich aus.
Ich will mein iPhone nicht jailbreaken.
Ich will mal hier ne Lanze für das Konzept so wie es ist brechen.
Meiner Meinung nach ist es im Prinzip sehr gut so wie es ist. Natürlich ist es Problematisch das man die Software nicht testen kann. Allerdings könnten die Softwareschmieden ja auch Lite Versionen herstellen. Was mich nämlich viel mehr stören würde, wären irgendwelche Dateileichen oder Konfigurationsdateien die auf meinem Mac oder iPhone nach dem entfernen verbleiben nur um irgendwie die 5 Tage testzeit zu erreichen. Wenn Apple es schafft, das ohne solche Dateileichen umzusetzen fänd ich es natürlich auch besser wenn man Software testen könnte